Veranstaltungen 2019

 

Die Ombudsstelle für Studierende wird auch 2019 in Kooperation mit den Anspruchsgruppen und Interessensvertretungen ihrem Auftrag nach entsprechender Service- und Informationsarbeit sowie Betreuungsarbeit bei der Behandlung von Anliegen nachkommen. Zu Beispielen guter Durchführungspraxis genauso wie zu Generalthemen sind unter anderem folgende Veranstaltungen geplant:

 

Fachtagung „Qualitätssicherung“

15. März 2019, Leopold-Franzens-Universität, Innsbruck

Diese Veranstaltung wird gemeinsam mit der Tiroler Hochschulkonferenz abgehalten werden. Im österreichischen Hochschulraum gibt es viele Einrichtungen an Hochschulinstitutionen, die der Sicherung der Qualität in Lehre, Studium und Forschung dienen.  Die Informationspraktiken dazu sind unterschiedlich: die öffentlichen Universitäten publizieren zentrale Dokumente zum hochschulinternen Qualitätsmanagement u.a. im Kontext der Entwicklungspläne, Satzungen und Leistungsvereinbarungen. Privatuniversitäten und Fachhochschulen veröffentlichen zu ihren Qualitätssicherungsmaßnahmen entsprechende Handbücher und Umsetzungsberichte. Die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria ist durch das Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz (HS-QSG) aus dem Jahr 2011 beauftragt, mindestens alle drei Jahre einen Bericht zur Entwicklung der Qualitätssicherung an hochschulischen Bildungseinrichtungen zu erstellen.

Bei der Innsbrucker Tagung werden Expertinnen und Experten aus allen Hochschulbereichen über spezielle Teilaspekte referieren, darunter über Auswahlverfahren als Qualitätssicherungsmaßnahme und Lehrveranstaltungsevaluierungen an öffentlichen Universitäten, über die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung an Fachhochschulen sowie über die Interaktion zwischen einem Qualitätsteam und der Universitätsleitung an einer Privatuniversität.

 

Workshop „Coaching als Instrument in der Beratung durch Ombudspersonen“,

18. März 2019, Wien

Die Teilnehmenden an dieser gemeinsamen Veranstaltung der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität und der  Ombudsstelle für Studierende erhalten einen Überblick über die wesentlichen Grundlagen und Definitionen sowie über die verschiedenen Formen und Ansätze von Coaching. Die Abgrenzung zur Beratung wird dargestellt und anhand von praktischen Beispielen gezeigt, welche Elemente des Coachings im Beratungsprozess Anwendung finden können.

In Arbeitsgruppen werden entsprechende Fragetechniken und Perspektivenwechsel erprobt und es wird auf die Rollenklärung im Beratungsprozess eingegangen. Die Teilnehmenden haben Gelegenheit, eigene Praxisbeispiele einzubringen und auszuprobieren, wie und welche Coachingtechniken im Berufsalltag konkret umgesetzt werden können.

 

Fachtagung „Fälschungen“

26. April 2019, Johannes-Kepler-Universität, Linz

Kooperationspartner hier ist die Johannes-Kepler-Universität Linz. Fälschungen von Dokumenten („Reifezeugnisse“, Zeugnisse, allfällige Bestätigungen) und Identitäten in Bewerbungs- und Zulassungsverfahren sowie auch im Studierendenalltag (z.B. bei Prüfungen) sind wiederkehrende Vorkommnisse im Alltag des österreichischen Hochschulraumes.

Es gibt dazu unterschiedliche sektorale Behandlungsweisen der Dokumentenüberprüfungen angesichts der verschiedenen Arten von Fälschungen und Verfolgungen derselben, höchste Stufe dabei: Strafanzeigen durch Hochschulinstitutionen. Expertinnen und Experten werden Fachvorträge zu den genannten Bereichen halten. Die Notwendigkeit punktueller und wiederkehrender Informations- und Schulungsveranstaltungen wird erläutert werden.

 

Fachtagung „Bedrohungsmanagement“

Juni 2019, Universität für Bodenkultur, Wien

Diese Tagung wird an der Universität für Bodenkultur stattfinden. Gewalttaten an oder aber auch „nur“ Verbaldrohungen gegen Angehörige (elektronisch oder analog) von Hochschulinstitutionen im Verwaltung-, Lehr-, Prüfungs-, Service- und Studienbetrieb sind ein immer häufiger auftretendes Phänomen im Hochschulalltag. Für den Bereich der öffentlichen Universitäten gibt es mittlerweile die gesetzliche Handhabe, Studierende bei dauernder oder schwerwiegender Gefährdung von Hochschulangehörigen oder Dritten bescheidmäßig vom Studium auszuschließen. Fachhochschulen und Privatuniversitäten haben die Möglichkeit, in deren Ausbildungsverträgen Bestimmungen zur Vertragsbeendigung bei ungebührlichen Verhalten zu determinieren.

Situationsanalysen und Präventionsmechanismen sowie Grundzüge für entsprechende Hilfestellungen inklusive die Arbeitsweise speziell eingerichteter Stellen an den Hochschulen sind Interessensgegenstand dieser Tagung.
Es sprechen Expertinnen und Experten von Hochschulinstitutionen, von Sicherheitsbehörden sowie aus dem Bereich des Verwaltungs- und Strafrechts.

 

Fachtagung „Wirkmächtigkeit von Amtssprache“

Oktober 2019, Amt der steiermärkichen Landesregierung, Graz

Diese Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Amt der steiermärkischen Landesregierung abgehalten werden. Im schriftlichen Verkehr von Behörden mit Privatpersonen, hier von Universitäten (im Zutreffensfalle auch von Fachhochschulen und Privatuniversitäten) mit studienwerbenden oder studierenden Personen, werden großteils unter (ausführlicher) Zitierung von Paragraphen aus den die Situationen  betreffenden gesetzlichen Grundlagen umschrieben. Im Rahmen eines Projektes der Landeskommunikation des Landes Steiermark zum Thema „Verständliche Steiermark“ wurde versucht, abteilungs- und behördenübergreifend „Amtsdeutsch-Barrieren“ zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung abzubauen. Dieses Projekt erhielt einen Preis im Rahmen des „Managen statt Verwalten“-Preises.

In Analogie zu diesem Projekt sollen bei dieser Tagung bestehende Regelwerke und deren Exekution im Hochschulbereich analysiert und diskutiert werden. Dazu zählen auch Überlegungen, Dokumente in einfacher(er) Sprache anzubieten (wie dies z.B. das Bundeskanzleramt und das Parlament tun).