BRAUCHEN (STUDIERENDE AN) PRIVATUNIVERSITÄTEN EINEN OMBUDSMANN –
ALS TEIL DER QUALITÄTSSICHERUNG?

(gemeinsam mit der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria)

Ort: St. Pölten, New Design University
Datum: 23. September 2013
Zielgruppen: Akteurinnen und Akteure aus den Privatuniversitäten, Interessierte aus dem Umfeld des PU-Sektors

Seit 2001, der Neubegründung der Studierendenanwaltschaft als zentrale Anlaufstelle für die Anliegen von Studierenden des gesamten tertiären Sektors in Österreich, ist diese Einrichtung auch wiederholt mit Anliegen aus dem Bereich der Privatuniversitäten befasst worden. Gemeinsam mit den an den Institutionen Verantwortlichen ist es wiederholt gelungen, Lösungen für Anliegen von Studierenden an Privatuniversitäten bei Problemen, die nicht vor Ort zu klären waren, zu finden. Die Ombudsstelle für Studierende hat mit 1. März 2012 diese Funktion auch mit gesetzlichem Auftrag übernommen.
Für die Gestaltung der zukünftigen Zusammenarbeit plant die Ombudsstelle für Studierende gemeinsam mit der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria ein Intensivseminar zum Thema „Brauchen (Studierende an) Privatuniversitäten einen Ombudsmann?“

Ziele der Veranstaltung sind neben der Präsentation grundsätzlicher Überlegungen zum Nutzen eines Hochschul-Ombudsmannes und dem Fallbeispiel einer studentischen Initiative zur Errichtung einer solchen Stelle die Präsentation von Fallkategorien und Lösungsmodellen.
Tagungsbericht erschienen als Werkstattbericht Nr. 11

 

 

MEDIATION AN HOCHSCHULEN:
Ein Konfliktvermittlungs-Instrument auch für Studierende und Jungforscherinnen und -forscher?
(gemeinsam mit der Universität Wien, DLR Studium und Lehre)

Ort: Wien, Universität Wien
Datum: 15. April 2013
Zielgruppen: Vizerektorate für Lehre und Forschung, Studien-, Prüfungs-, Rechtsabteilungen, Studentensekretariate, ÖH-Vertreterinnen und -vertreter, Konfliktmanagement-, Beschwerde- und Ombudsstellen

Mehr und mehr Hochschulen in Österreich setzen für ihre Bediensteten das Instrument der Mediation durch eigene Stellen oder extern „zugekaufte“ Mediatorinnen und Mediatoren ein. Mediation ist eine Konfliktvermittlung durch Dritte für zwei oder mehrere Konfliktparteien bzw. auch für Großgruppen. Studierenden und Jungforscherinnen und -forschern sind solche Möglichkeiten noch eher in Ausnahmefällen offenstehend.

Dieses Trainingsseminar soll Einblick geben, in welchen Konfliktsituationen welche Arten von Vermittlungstechniken eingesetzt werden sollen und warum diese für alle Studierenden in begründeten Anlassfällen offenstehen sollten.
Es referieren Expertinnen und Experten aus dem Bereich Konfliktmanagement, Schwerpunkt Mediation, Studierendenvertreterinnen und -vertreter sowie Rechtsexpertinnen und -experten. Die Gelegenheit zu vertiefenden Arbeitsgruppen mit Rollenspielen wird geboten.
Tagungsbericht erschienen als Werkstattbericht Nr. 9

 

 

HOCHSCHULEN ALS OBJEKTE MEDIALER BEGIERDEN:
Über do´s and dont´s in der Berichterstattung zu Themen rund ums Studium

(gemeinsam mit der Universitätenkonferenz und dem Verein UNI.PR)

Ort: Innsbruck, Universität Innsbruck
Datum: 14. Juni 2013

Zielgruppen: Stabsstellen, Vizerektorate, Medienbetreuer, Angehörige von Verwaltungsstellen mit Außenkontakten

Alle Jahre wieder, eigentlich zu jedem Semester-Beginn, bringen kritische Medien zu Hochschulthemen reißerische Schlagzeilen (z.B. „Warteschlagen trotz Gebühren“, „Ende des freien Hochschulzuganges!“) und eindeutige Bilder (von gemieteten Kino-Zentren statt überfüllten Hörsälen und anstehenden Studierendenschlangen bei der Zulassung oder bei Einstufungstests). Haben sich erst einmal kleine Probleme via social media im Internet herumgesprochen und bald einmal den Weg in die Presse oder sogar (zumindest) ins Lokal-Fernsehen gefunden, ist es zum Versuch einer Schadensbegrenzung für die eigene Hochschul-Institution meist schon zu spät.
Expertinnen und Experten aus dem Medienbereich, Journalistinnen und Journalisten, PR-Verantwortliche, Stabsstellen für hochschulische Öffentlichkeitsarbeit und Beschwerdemanagerinnen und -manager berichten bei dieser Fachtagung aus ihren eigenen Erfahrungen und geben Fallbeispiele. In parallelen Arbeitskreisen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst best case und worst case-Scenarios durchspielen und so mehr über die Do‘s und Dont’s im Umgang mit Medienvertreterinnen und –vertretern lernen.
Tagungsbericht erschienen als Werkstattbericht Nr. 10