Gemeinsamer Sozialfonds Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft – Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft („ÖH-Sozialfonds“)

Für alle Studierenden, die Mitglied der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft sind und sich in einer besonderen finanziellen Notlage befinden, besteht die Möglichkeit, eine einmalige Unterstützung aus dem ÖH-Sozialfonds zu erhalten.

Diese Notlagen können entstanden sein durch: plötzlich erhöhte Wohnkosten, Kosten fürs Studium, Ausgaben für Versorgung und Betreuung von eigenen Kindern, einmalige Ausgaben für medizinische Behandlungen oder andere Notsituationen, die unverschuldet entstanden sind.

Voraussetzungen für eine Unterstützung aus einem der Fonds sind, dass die/der Studierende im Sinne der Richtlinien sozial bedürftig ist, nicht bei den Eltern wohnt und einen ausreichenden Studienerfolg nachweist.

Dem Antrag sind alle notwendigen Unterlagen (in Kopie) beizulegen. Unvollständige Anträge werden abgelehnt. Der Antrag ist an das Sozialreferat der Bundesvertretung der ÖH zu richten. Die Mittel für diesen Sozialfonds werden zu je einem Drittel von der Bundesvertretung der ÖH, dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Hochschülerschaft jener Universitäten gestellt, an welcher die/der Studierende studiert.

Seit 1. 1. 2009 gibt es die Möglichkeit für Studierende mit Beeinträchtigung ebenfalls einen Antrag an den Sozialfonds der ÖH zu stellen. In diesem Rahmen können Zusatzkosten für das Studium unterstützt werden.

Auskünfte gibt es bei den jeweiligen Sozialreferaten an den Hochschulinstitutionen oder per Mail an sozial@oeh.ac.at.
Die Sozialfondsbetreuung der Bundesvertretung der ÖH ist immer Dienstag und Freitag von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr unter der Telefonnummer 01/310 88 80 erreichbar.

Das Antragsformular (in deutscher oder englischer Sprache) ist zu finden unter:
https://www.oeh.ac.at/sozialfonds